Vermittelt

Die Arbeit im Tierheim ist nicht nur anstrengend oder leider zu oft auch traurig. Manchmal können wir uns auch mit den vermittelten Tieren über ein Happy End freuen.

Etwa im Juni 2012 kam das Geschwister-Dream-Team Adele (schwarz) und Mika (getigert) auf die Welt. Und kurz darauf, im November 2012, landeten die beiden auch schon im Tierheim. Vermittelt werden diese beiden Wirbelwinde nur im Doppelpack, eine Trennung wird niemand, der sie schon einmal gemeinsam erlebt hat, jemals übers Herz bringen!

Mit Adele und Mika, das muss man wissen, holt man sich richtig Stimmung und Leben in die Bude. Die beiden sind sehr lieb und freundlich, aber auch verspielt und lieben es gemeinsam durch die Gegend zu toben, zu spielen und die Einrichtungsgegenstände nach Katzenart und -geschmack neu zu ordnen. Dabei können (müssen aber nicht) natürlich auch die Menschen mitmachen. Da Adele und Mika glücklich miteinander sind und viel aneinander haben, scheint im Moment auch noch eine reine Wohnungshaltung möglich zu sein.

Im Dezember 2012 wurde die etwa Ende 2011 geborene Anica ins Tierheim gebracht. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Katze, die aber leider keine anderen Katzen mag und deshalb zu Menschen umziehen sollte, die sich gerne und viel mit ihr beschäftigen mögen und ihr auch Freigang gönnen werden.

Bitte nicht verwirrt sein: Ajax heißt jetzt SNOW!!! Lächelnd

Der etwa 2011 geborene Huskierüde Ajax wurde einfach so ausgesetzt und sich selbst überlassen. Diese schreckliche Erfahrung hat in seiner Hundeseele gewisse Narben hinterlassen, die dazu beitragen, dass er Verlustängste entwickelt.

Der etwa im Juni 2011 geborene Aladin hat bisher so viel Pech in seinem noch jungen Leben gehabt! Er kam zu uns mit einer ganz schlimmen Augenerkrankung, bei deren Behandlung ganz lange um sein Leben bangen mussten. Als Folge hat er auch eine kleine Sehbehinderung davongetragen, die aber wie bei so vielen tapferen Tieren keine nennenswerten Auswirkungen auf sein Alltagsleben hat!

Diese beiden süßen Chinchillas wurden einfach in einem kleinen Plastikkäfig vor dem Tierheim abgesetzt und dann alleine gelassen. Die beiden sind aufgrund ihrer Erlebnisse noch recht scheu, sollten aber mit etwas mehr Sicherheit in einem ruhigen Zuhause bald aufblühen.

Die beiden sind gleichgeschlechtlich und werden nur zusammen vermittelt.

AnniDie bereits etwa acht bis zehn Jahre alte Jack-Russell-Hündin Anni ist ganz neu in der Vermittlung. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass sie "entsorgt" wurde, als sie ihrem Alter entsprechend vielleicht nicht mehr ganz so konnte, wie sie sollte.

Anni ist grundsätzlich eine sehr, sehr liebe, anhängliche, verschmuste Hündin, die offensichtlich auch gut erzogen ist und sich zu benehmen weiß. Vor großen Hunden und allem Neuen hat sie zu Beginn etwas Angst, doch dies legt sich mit der Zeit und prinzipiell verträgt sie sich gut mit anderen Hunden.

Die stubenreine Anni sucht ein eher ruhiges Zuhause, sie braucht keinen Ausdauersport mehr, sondern mag kleinere Spaziergänge und ansonsten einen Platz auf dem Schoß mit viel streicheln, wenn sie darf. Anni kann auch mal, aber bitte nicht zu lange, alleine bleiben. Sie weint sonst und jammert, stellt aber keinen Unsinn an.

Mit Anni können Sie nichts falsch machen, wenn Sie eine dankbare, anhängliche Hündin zum Liebhaben suchen.

amelieDie etwa im Herbst 2011 geborene Amélie wurde als Mutterkatze gefunden und dann ins Tierheim gebracht. Ihre Kitten sind bereits vermittelt. Amélie ist absolut lieb und verspielt, sie mag aber keine anderen Katzen.

Nach einer ersten Eingewöhnungszeit, in der sie sich an das neue Zuhause gewöhnen muss, sucht diese nette Katze auf Dauer bitte unbedingt Freigang. Auch als Spiel- und Schmusegefährtin für Kinder eignet sich Amélie, sofern diese schon etwas größer sind und nicht grob mit ihr umgehen.

alexisBereits auf drei oder vier Jahre schätzen wir die Kaninchendame Alexis, die hier recht eigenwillig ist und manchmal eine richtige kleine Diva spielen kann. Weil sie sich dann wirklich deutlich zu wehren weiß, gehört sie besser nicht in die Nähe von kleinen Kindern.

Aber auch für Alexis sollte doch ein Platz mit artgerechter Vergesellschaftung zu finden sein!

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