MaeuseHallo Mäusefreunde, 

hier gibt’s eine große Erfolgsmeldung von uns ehemaligen Osnabrücker Farbmäusen!

Nach kurzem Aufenthalt im Tierheim Osnabrück durften wir am 27. Dezember in unsere Pflegestelle ziehen. Schnell bauten wir unsere Nester, damit wir vier Mädels unsere Babys zwei Tage später in Ruhe zur Welt bringen konnten.

Unsere Apartments waren sehr geräumig und der Service war gut. Unsere Kinder lernten sich schnell in der Mäusewelt zurechtzufinden. Unsere Pflegestellen- Mama war anfangs ziemlich geschockt über unsere „Mausplosion“. 

Ende Januar mussten wir uns von unseren Brüdern trennen, denn diese zogen nach Hamburg um dort von einem netten Tierarzt kastriert zu werden. Danach sollten sie nette Farbmausweibchen kennenlernen.

Wir Mädels konnten in Stemwede bleiben. Unsere Brüder leben mittlerweile in der Umgebung von Hamburg. Einige leben sogar in der Nähe der Großstadt Berlin! 

Der Sommer war ziemlich doof, viele meiner Geschwister entwickelten Tumore und gingen frühzeitig über die Regenbrockenbrücke. In der Pathologie wurde dann der Verdacht bestätigt, dass unsere Familie an einem Leukosevirus erkrankt ist. Somit dürfen wir keine fremden Mäuse kennenlernen, sondern müssen „unter uns“ bleiben. Das weiß aber auch die ganze Verwandtschaft und hält sich dran. Aber das ist nicht schlimm:

Liebes Tierheim, es geht uns hier gut! Unsere Brüder haben nach erfolgter Kastration damals alle nette Mädels kennengelernt und wir werden nach Strich und Faden verwöhnt, weil wir durch das Virus vermutlich nicht ganz so alt werden können wie andere Artgenossen.

Im Namen meiner Brüder und Schwestern also vielen Dank an euch für die Chance auf ein artgerechtes Farbmausleben.

Viele Grüße von Little Grey samt Brüdern und Schwestern

Zu den Bildern: Artgenossen sind toll! In unserer hängenden Kokosnuss entspannen wir nach anstrengenden Runden im Laufrad!

Mit freundlicher Genehmigung vom Mäuseasyl e.V.