Vermittelt

Die Arbeit im Tierheim ist nicht nur anstrengend oder leider zu oft auch traurig. Manchmal können wir uns auch mit den vermittelten Tieren über ein Happy End freuen.

KaraAlleine nur wegen einer "doofen" Allergie musste die kleine, liebe Kara den Weg ins Tierheim antreten und sie sucht jetzt so schnell wie möglich eine neue Familie! Kara ist erst 13 Monate alt, sie liebt Menschen und will spielen, spielen, spielen. Interessiert an allem und jedem geht sie auf alles zu und beschnuppert es aufmerksam. Dabei zeigt sie immer ihr freundliches Gemüt.

Kara verträgt sich aufgrund ihres freundlichen Charakters grundsätzlich mit anderen Hunden, aber natürlich auch nicht mit allen. Rassebedingt wird auch diese Kangalhündin in den nächsten Jahren sicherlich eine gewisse Wachsamkeit und einen Beschützerinstinkt für ihre Familie entwickeln, sodass ihre bis jetzt eher rudimentäre Erziehung (euphemistisch ausgedrückt) bis dahin -am besten durch den Besuch einer Hundeschule- verbessert werden sollte. Auch ein größeres Grundstück mit Garten und viel Auslauf, Beschäftigung und Aufgaben braucht und will eine solche Hündin, dessen sollte man sich schon bewusst sein, Kara ist ein "Arbeitstier".

Wir suchen also für dieses Energiebündel eine Familie (mit standfesten Kindern) oder Personen mit Haus und Garten, die sich mit Kara beschäftigen und ihr Orientierung geben wollen. Alle bisherigen Impfungen und Arztbesuche sind im mitgelieferten Impfbuch dokumentiert.

CrazyCrazy (geboren 20.8.2012, unkastriert) stammt ursprünglich aus Rumänien, und er wurde nach Angaben der Halter bereits mit 7 Wochen in Deutschland gekauft. 

Ob die zweifelhaften Umstände seiner Herkunft eine Rolle spielten, daß er ein schwieriges Verhalten zeigte, wird sich sicher nie klären lassen. Fest steht, daß er in seinem alten Zuhause geschnappt hatte, warum aber konnte ich mir aufgrund der Schilderungen der Besitzer nicht erklären... Frau und Kinder hatten jedenfalls gute Erfahrungen mit ihm gemacht. 

Paul2Liebe Leserin, lieber Leser!

Unser Kater Henry (18) war seit zwei Monaten nicht mehr nach Hause gekommen und nach einer traurigen Such- und Hoffphase stellten wir uns der Wahrscheinlichkeit, dass er sich zum Sterben irgendwohin zurückgezogen hatte. Nun war unsere Katze Zoé (4) alleine. Die beiden hatten sich zwar nie allzu gut verstanden, wurden niemals Freunde, aber doch merkte man beiden an, dass es ihren Alltag bereicherte, immer wieder auf den jeweils "nervigen" anderen zu treffen. Daher fassten wir den Entschluss, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: einen kleinen Knirps aus dem Tierheim in ein Zuhause mit allem Pipapo und Zoé aus ihrer Einsamkeit zu holen.

Ein erster Anruf beim Tierheim und das Gespräch mit Frau Böker steckten die Rahmenbedingungen ab: Das Tier solle in erster Linie ruhig und wenig "raufboldisch" sein, da Zoé keine wirklich wilde Katze ist. Frau Böker hatte einen jungen Kater im Auge, den sie uns gerne vorstellen wollte. Wir machten uns also im Anschluss direkt auf den Weg nach Hellern. Der Kater saß im Katzenhaus zusammen mit einigen anderen Katzen sehr zusammengekauert und ängstlich auf einer Kratzbaumetage, ließ sich aber streicheln (was wohl an totaler Panikstarre lag, die er noch lange hatte). Frau Böker sagte, dass dieser Kater mit Sicherheit der beste Partner für Zoé sei, aber wir sollten damit rechnen, dass er zu uns niemals Kontakt suchen würde, da er wohl in Freiheit geboren sei und über ein Jahr im Wald gelebt habe, bevor ein Jäger ihn mit einer Lebendfalle schnappte und zum Tierschutz brachte.

Natürlich musste ich bei dem Gedanken, dass der kleine Knirps vielleicht niemals zu uns Vertrauen fassen würde, erst einmal schlucken, aber in diesen Momenten besteht nun mal auch die Chance, seinen permanenten Beteuerungen nach dem Motto "Es geht ja um das Wohl der Tiere, nicht um meinen Spaß" auch Taten folgen zu lassen. Der namenlose Kater wurde also eingefangen (plötzlich wurde er doch recht lebendig, au weh!) und wir fuhren mit einem neuen Mitbewohner nach Hause. Dort bezog er - den wir Paul nannten, weil er wie ein Paul aussah (konsequent) - das Musikzimmer, denn das hat eine Glasscheibe in der Tür. Vorher hatten wir alles rausgeräumt und nur einen Kratzbaum, einen Katzenkorb und zwei Decken hineingestellt. Und natürlich Katzentoilette, Fress- und Trinknapf.

DonnaHallo liebes Tierheim-Team,

ich heiße Donna und möchte euch von meinem neuen tollen zu Hause berichten. Am 6. Januar 2017 wurde ich aus dem Tierheim abgeholt. Das war alles sehr aufregend für mich. Weil ich so viel Angst hatte vor diesen großen Menschen, habe ich mich in meinem neuen Zimmer gleich unter die Couch verkrochen. Man weiß ja nie!

Aber wie sich rausgestellt hat, sind die neuen Menschen, bei denen ich nun lebe, total lieb und geduldig. Sie haben mich mit Leckerlies verwöhnt und mir regelmäßig aus Büchern vorgelesen, damit ich mich an ihre Stimmen gewöhnen konnte. Ein paar Wochen später hat mich die Neugierde dann doch gepackt und ich habe mich unter der Couch hervorgewagt, um mir die beiden Menschen einmal aus der Nähe anzusehen. 

PuekisGuten Tag,

Ich habe auf eure Seite einige Erfolgsgeschichten gelesen und ich wollte sehr gerne auch eine mit euch teilen. Am 20. Juni dieses Jahres haben mein Mann und ich einen wunderschönen Kater von euch "adoptiert". 

Er hieß Stubs,  jetzt heißt er Pūkis  (Flauschie auf litauisch). Ihm geht's bei uns sehr gut und er wird so richtig verwöhnt,  weil er der beste und der schönste Kater der Welt ist.

Viele Grüße an euch alle,

N.H.

Vielen Dank und alles Gute zurück! =)

Dingo 04Hallo ihr Lieben,

ich bin's, der Dingo. Ich bin jetzt schon fast ein Jahr bei Danny und Carsten, ich darf auf dem Hof hier immer ganz frei laufen, manchmal ärgere ich auch etwas die Katzen, aber dann bekomme ich Schimpfe...

Im Urlaub war ich auch schon: an der Ostsee. Das war mir ja erst nicht so geheuer, eine lange Reise und dann da aussteigen, wo ich nichts kenne, da wird einem schon mulmig, vor allem wenn man früher ein Streuner wie ich war und schon einmal wieder abgegeben wurde von den Vorbesitzern.

Ich hatte mich deshalb einfach mal den ersten Tag in meine eigene Campingbox verkrümelt, die kannte ich ja schon! Aber dann fing der Urlaub schon bald an Spaß zu machen. Nur der Strand ist nix für mich, alle spielen Ball, aber ohne mich! Das ist nicht leicht zu ertragen, und das Spielzeug aus dem Sand aufheben, das mochte ich auch nicht, denn den Sand habe ich immer noch zwischen den Zähnen. Wir sind dann lieber in den Wald gegangen, der war toll. Das roch ganz anders als zuhause der Wald.

In der Hundeschule Georgsmarienhütte wurde ich gleich wiedererkannt, da war meine Vorbesitzerin schon mit mir. Die Natalie hat mich sofort erkannt und mich gelobt, weil ich schon so große Fortschritte gemacht habe.

So nun noch liebe Grüße an alle und danke, dass ihr euch so gut um mich gekümmert habt, aber hier gefällt es mir sehr gut, ist halt ein Zuhause. 

Dicken Schmatz, Euer Dingo :)

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