Vermittelt

Die Arbeit im Tierheim ist nicht nur anstrengend oder leider zu oft auch traurig. Manchmal können wir uns auch mit den vermittelten Tieren über ein Happy End freuen.

Philipp 01

Der kleine Philipp wurde ungefähr im Herbst 2018 geboren. Der überwiegend schwarze Kater ist ein ganz süßer, lieber und verspielter Kerl, der sich gegenüber neuen Situationen und Menschen allerdings noch etwas mißtrauisch verhält. Mittlerweile ist er deutlich "

aufgetaut

", manchmal noch etwas unsicher, spielt er auch nach wie vor etwas "doll", s.u..

Gerne kann Philipp als Zweitkatze adoptiert werden, er sucht Gesellschaft von Artgenossen und freundet sich oft mit einigen an. Auch mit Hunden hat Philipp offenbar keine Probleme. Auf Dauer möchte Philipp Freigang bekommen. Kleinkinder empfehlen wir NICHT als neue Kameraden, Philipp ist manchmal doch etwas unvorsichtig beim Spielen.

Mira NickyGerade erreicht uns folgender Notfall, für den wir um freundliche, schnelle Unterstützung bitten. Bitte wenden Sie sich in allen diesen betreffenden Fragen NICHT an das Tierheim, sondern, wenn Sie sich vorstellen können zu helfen und/oder noch Fragen bestehen, melden sie sich gerne ausschließlich telefonisch unter: (0177) 4742423

Weitere Informationen auch hier: https://www.facebook.com/HundehilfeNiNo.de/photos/a.948449151858791.1073741830.870785369625170/1462476173789417/?type=3&theater

Mira und Nicky haben gestern ihr Herrchen verloren. Die beiden 12 jährigen Hundedamen haben treu an Herrchens Seite gewacht, als er zuhause unerwartet verstorben ist. Leider können die beiden nicht in ihrem Zuhause bleiben, da das Frauchen Wochen-Touren mit dem LKW fährt.

Die vom Frauchen bisher angefragten Tierheime haben das ungleiche Geschwister-Paar abgelehnt. Wir wissen, dass es fast unmöglich ist, für zwei ältere Hundemädels ein schönes Plätzchen zu finden, möchten es aber auf keinen Fall unversucht lassen und hoffen auf eure Unterstützung!

Da Frauchen in ihrer Verzweiflung schon über eine Euthanasie nachgedacht hatte, war sie beim Tierarzt, als wir ihren Notruf bekamen. So fuhren wir kurzerhand dort hin und haben die Mädels direkt mal durchchecken lassen!

Mira ist zwar ein wenig pummelig, ansonsten aber scheinbar fit. Nicky hat ein paar Baustellen - die Zähne müssten dringend saniert werden und leider hat sie auch Mamma-Tumore. Vermutlich ist sie taub, aber das stört sie nicht im Geringsten.

CrazyCrazy (geboren 20.8.2012, unkastriert) stammt ursprünglich aus Rumänien, und er wurde nach Angaben der Halter bereits mit 7 Wochen in Deutschland gekauft. 

Ob die zweifelhaften Umstände seiner Herkunft eine Rolle spielten, daß er ein schwieriges Verhalten zeigte, wird sich sicher nie klären lassen. Fest steht, daß er in seinem alten Zuhause geschnappt hatte, warum aber konnte ich mir aufgrund der Schilderungen der Besitzer nicht erklären... Frau und Kinder hatten jedenfalls gute Erfahrungen mit ihm gemacht. 

KaraAlleine nur wegen einer "doofen" Allergie musste die kleine, liebe Kara den Weg ins Tierheim antreten und sie sucht jetzt so schnell wie möglich eine neue Familie! Kara ist erst 13 Monate alt, sie liebt Menschen und will spielen, spielen, spielen. Interessiert an allem und jedem geht sie auf alles zu und beschnuppert es aufmerksam. Dabei zeigt sie immer ihr freundliches Gemüt.

Kara verträgt sich aufgrund ihres freundlichen Charakters grundsätzlich mit anderen Hunden, aber natürlich auch nicht mit allen. Rassebedingt wird auch diese Kangalhündin in den nächsten Jahren sicherlich eine gewisse Wachsamkeit und einen Beschützerinstinkt für ihre Familie entwickeln, sodass ihre bis jetzt eher rudimentäre Erziehung (euphemistisch ausgedrückt) bis dahin -am besten durch den Besuch einer Hundeschule- verbessert werden sollte. Auch ein größeres Grundstück mit Garten und viel Auslauf, Beschäftigung und Aufgaben braucht und will eine solche Hündin, dessen sollte man sich schon bewusst sein, Kara ist ein "Arbeitstier".

Wir suchen also für dieses Energiebündel eine Familie (mit standfesten Kindern) oder Personen mit Haus und Garten, die sich mit Kara beschäftigen und ihr Orientierung geben wollen. Alle bisherigen Impfungen und Arztbesuche sind im mitgelieferten Impfbuch dokumentiert.

Paul2Liebe Leserin, lieber Leser!

Unser Kater Henry (18) war seit zwei Monaten nicht mehr nach Hause gekommen und nach einer traurigen Such- und Hoffphase stellten wir uns der Wahrscheinlichkeit, dass er sich zum Sterben irgendwohin zurückgezogen hatte. Nun war unsere Katze Zoé (4) alleine. Die beiden hatten sich zwar nie allzu gut verstanden, wurden niemals Freunde, aber doch merkte man beiden an, dass es ihren Alltag bereicherte, immer wieder auf den jeweils "nervigen" anderen zu treffen. Daher fassten wir den Entschluss, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: einen kleinen Knirps aus dem Tierheim in ein Zuhause mit allem Pipapo und Zoé aus ihrer Einsamkeit zu holen.

Ein erster Anruf beim Tierheim und das Gespräch mit Frau Böker steckten die Rahmenbedingungen ab: Das Tier solle in erster Linie ruhig und wenig "raufboldisch" sein, da Zoé keine wirklich wilde Katze ist. Frau Böker hatte einen jungen Kater im Auge, den sie uns gerne vorstellen wollte. Wir machten uns also im Anschluss direkt auf den Weg nach Hellern. Der Kater saß im Katzenhaus zusammen mit einigen anderen Katzen sehr zusammengekauert und ängstlich auf einer Kratzbaumetage, ließ sich aber streicheln (was wohl an totaler Panikstarre lag, die er noch lange hatte). Frau Böker sagte, dass dieser Kater mit Sicherheit der beste Partner für Zoé sei, aber wir sollten damit rechnen, dass er zu uns niemals Kontakt suchen würde, da er wohl in Freiheit geboren sei und über ein Jahr im Wald gelebt habe, bevor ein Jäger ihn mit einer Lebendfalle schnappte und zum Tierschutz brachte.

Natürlich musste ich bei dem Gedanken, dass der kleine Knirps vielleicht niemals zu uns Vertrauen fassen würde, erst einmal schlucken, aber in diesen Momenten besteht nun mal auch die Chance, seinen permanenten Beteuerungen nach dem Motto "Es geht ja um das Wohl der Tiere, nicht um meinen Spaß" auch Taten folgen zu lassen. Der namenlose Kater wurde also eingefangen (plötzlich wurde er doch recht lebendig, au weh!) und wir fuhren mit einem neuen Mitbewohner nach Hause. Dort bezog er - den wir Paul nannten, weil er wie ein Paul aussah (konsequent) - das Musikzimmer, denn das hat eine Glasscheibe in der Tür. Vorher hatten wir alles rausgeräumt und nur einen Kratzbaum, einen Katzenkorb und zwei Decken hineingestellt. Und natürlich Katzentoilette, Fress- und Trinknapf.

DonnaHallo liebes Tierheim-Team,

ich heiße Donna und möchte euch von meinem neuen tollen zu Hause berichten. Am 6. Januar 2017 wurde ich aus dem Tierheim abgeholt. Das war alles sehr aufregend für mich. Weil ich so viel Angst hatte vor diesen großen Menschen, habe ich mich in meinem neuen Zimmer gleich unter die Couch verkrochen. Man weiß ja nie!

Aber wie sich rausgestellt hat, sind die neuen Menschen, bei denen ich nun lebe, total lieb und geduldig. Sie haben mich mit Leckerlies verwöhnt und mir regelmäßig aus Büchern vorgelesen, damit ich mich an ihre Stimmen gewöhnen konnte. Ein paar Wochen später hat mich die Neugierde dann doch gepackt und ich habe mich unter der Couch hervorgewagt, um mir die beiden Menschen einmal aus der Nähe anzusehen. 

Lucas 2Hier schreibt uns noch einmal ein total zufriedener Kater Lucas: "Hallo, hier ist Lucas, ich wurde von meinen Zieheltern Anfang April adoptiert. Und ich fühle mich sehr wohl hier. Mittlerweile darf ich nämlich draußen sein, und wenn die Sonne scheint, bin ich da auch liebend gerne ich habe meine Plätze und jage Mäuse mit Erfolg. Eine lebende Maus habe ich schon gebracht in die Wohnung meiner Zieheltern, nachdem sie sich bedankt haben bei mir, wurde das verschreckte erstarrte Tier wieder in die Freiheit entlassen.

Ich bin so glücklich, ich werde so liebevoll umsorgt und die Tierärztin, die euer Haus auch betreut, ist auch meine geblieben, da war ich schon, die ist nett. So wie ihr. Ach ja mit der Maus, ja die kam wieder nach draußen, und alles war gut.

Dann sind meine Zieheltern vom 11-17 Juni nach Rügen gefahren, ohne mich *wähhh*, aber mir ging es nicht schlecht, denn ich wurde weder ausgesetzt noch woanders hingebracht, nein, ich bin zuhause geblieben und wurde in der Zeit so toll versorgt von der Oma und Opa, die auch hier wohnen bei uns. Die haben das gemeistert.

Dingo 04Hallo ihr Lieben,

ich bin's, der Dingo. Ich bin jetzt schon fast ein Jahr bei Danny und Carsten, ich darf auf dem Hof hier immer ganz frei laufen, manchmal ärgere ich auch etwas die Katzen, aber dann bekomme ich Schimpfe...

Im Urlaub war ich auch schon: an der Ostsee. Das war mir ja erst nicht so geheuer, eine lange Reise und dann da aussteigen, wo ich nichts kenne, da wird einem schon mulmig, vor allem wenn man früher ein Streuner wie ich war und schon einmal wieder abgegeben wurde von den Vorbesitzern.

Ich hatte mich deshalb einfach mal den ersten Tag in meine eigene Campingbox verkrümelt, die kannte ich ja schon! Aber dann fing der Urlaub schon bald an Spaß zu machen. Nur der Strand ist nix für mich, alle spielen Ball, aber ohne mich! Das ist nicht leicht zu ertragen, und das Spielzeug aus dem Sand aufheben, das mochte ich auch nicht, denn den Sand habe ich immer noch zwischen den Zähnen. Wir sind dann lieber in den Wald gegangen, der war toll. Das roch ganz anders als zuhause der Wald.

In der Hundeschule Georgsmarienhütte wurde ich gleich wiedererkannt, da war meine Vorbesitzerin schon mit mir. Die Natalie hat mich sofort erkannt und mich gelobt, weil ich schon so große Fortschritte gemacht habe.

So nun noch liebe Grüße an alle und danke, dass ihr euch so gut um mich gekümmert habt, aber hier gefällt es mir sehr gut, ist halt ein Zuhause. 

Dicken Schmatz, Euer Dingo :)

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