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Zuletzt geändert: 26. Februar 2020, 06:57

Geburtsjahr: 2018
Haltungsform: Wohnung, ggf. Balkon
Verträglich mit: Katzen
Erkrankungen: felines Coronavirus, FIV, Leukose
Medikamente: keine
Verhalten: verspielt, verschmust, zurückhaltend

Das Schicksal mit Kasper und Pepsi hat  es nicht gut gemeint, wenn nicht sogar ganz im Gegenteil. Der junge Pepsi ist positiv auf das feline Coronavirus getestet worden. Er wurde am 04.05.2018 geboren und lebt seitdem bei uns im Tierheim. Pepsi spielt unheimlich gerne mit seinem Freund Kasper, der ca. im August 2015 geboren wurde und seitdem ebenfalls bei uns ist. Kasper wurde sogar noch härter vom Schicksal getroffen, denn er wurde nicht nur positiv auf das feline Coronavirus (FIP) getestet, sondern auch auf FIV und Leukose. Er wurde als Welpe mit einer Medikamentenkur behandelt und seitdem ist er symptomfrei.

Da Pepsi und Kasper sich so gut verstehen, werden sie nur zusammen vermittelt in eine reine Wohnungshaltung mit Auslauf auf einem gesicherten Balkon. Pepsi und Kasper spielen auch ganz gerne mit ihren Menschen, sind jedoch sehr vorsichtig und wählerisch, wer sie anfassen darf. Erst wenn sie genug Vertrauen aufgebaut haben, darf man die beiden anfassen.  

Informationen zum Coronavirus und FIP >>

Die FIP-Erkrankung wird durch ein normalerweise eher harmloses Virus hervorgerufen, welches weit verbreitet ist. Es handelt sich um das sogenannte „feline Coronavirus“. Bei den meisten Katzen verursacht eine Infektion damit, wenn überhaupt, Durchfall und gelegentlich Fieber. Bei Katzen, die an FIP erkrankt sind, ist es zu einer Mutation des Coronavirus gekommen und so daraus das FIP-Virus entstanden. Dies passiert bei ca. 5% der mit Corona infizierten Katzen. Ob es bei einer Corona-infizierten Katze zur Mutation kommt oder nicht, ist abhängig vom Alter, dem Immunstatus, der genetischen Anfälligkeit des infizierten Tieres, der Aggressivität des Infektionsstammes und der Infektionsmenge.

Quelle: https://www.anicura.de/wissensbank/katzen/fip-bei-katzen/