Hunde

Gerade Tiere, die schon etwas länger im Tierheim leben, haben Aufmerksamkeit und einen möglichst baldigen Umzug in ein liebevolles Zuhause verdient, deshalb werden in dieser Übersicht die "ältesten" Bewohner ganz vorne und die Neuzugänge ganz hinten angezeigt. Überhaupt gehört kein Tier ins Heim, sondern zu netten Menschen.

Im Tierheim gibt es auch täglich Neuzugänge und Vermittlungen, sodass diese Vorstellung nicht ganz aktuell sein kann. Eine persönliche Besichtigung vor Ort lohnt sich immer.

ElektraBei der etwa vier Jahre jungen Schäferhündin Elektra lohnt sich auf jeden Fall immer auch ein zweiter oder gar ein dritter Blick! Mögliche Interessenten sollten sich nämlich auf keinen Fall vom ersten Eindruck in der Box täuschen lassen, denn hier fühlt die Gute sich alles andere als wohl.

In Wirklichkeit findet man in der grau-schwwarzen Schäferhündin nämlich eine ganz prima Gefährtin, die sehr gerne spielt, stubenrein ist und auch mal alleine bleiben kann. Aufgrund vielleicht ungünstiger Erfahrungen mag Elektra allerdings keine Pferde und zeigt überhaupt auch einen Jagdtrieb, und nicht nur deshalb empfehlen wir für sie einen Besuch in der Hundeschule mit ihren neuen Menschen.

LennyDackel-Mix Lenny zeigt sich im Tierheim als wahrer Philanthrop und Sonnenschein: Der etwa 2010 geborene hellbraune Rüde ist stubenrein, geht gerne lange und ausgiebig spazieren und nimmt neugierig am Leben um sich herum teil. 

Katzen mag Lenny allerdings nicht sehr gerne und auch zu kleinen Kindern möchten wir ihn nicht vermittlen. Viel besser geeignet ist der grundsätzlich verträgliche Rüde als Zweithund für eine bereits vorhandene Hündin.

IMG 8199Ein gutes Herz, aber keinerlei Erziehung genossen – das ist Münsterländer-Rüde Happy. Der etwa 2016 geborene Fundhund hat in seinem Leben wohl noch nicht viel kennengelernt. So reagiert er z.B. auf Fahrradfahrer – euphemistisch ausgedrückt – noch etwas empört. Auch Katzen hat der Gute wirklich „zum Fressen gern“. Dafür vertragt Happy sich gut mit Hündinnen, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Für den eigentlich total lieben Happy wünschen wir uns hundeerfahrene Menschen, die Zeit investieren, damit „Sitz“, „Platz“ und „Aus“ bald keine Fremdwörter mehr für den verspielten Spaßvogel sind. Der Besuch einer Hundeschule zur Unterstützung ist dringend anzuraten. Halten die neuen Besitzer sich daran, werden sie mit dem lustig getupften Jungspund sicherlich sehr happy ;-)