Tierschutz

Nicht nur in der freien Wildbahn, auch im Tierheim sind im Moment alle gefiederten und nicht gefiederten Vogeleltern eifrig dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Die menschlichen Pflegeeltern haben da einerseits viel Freude an den munteren, nimmersatten Küken, andererseits wird hier auch deutlich, welche Mühen und Gefahren die echten Vogeleltern auf sich nehmen müssen, um ihren Nachwuchs aufziehen zu können. 

In diesem Zusammenhang noch einmal der Appell: Bitte sammeln Sie nicht einfach alle vermeintlich gestrandeten Vogelküken ein, nicht immer sind die Eltern wirklich fort (oder tot). Lesen Sie bitte unsere Hinweise dazu: Küken und Findlinge. Und vielleicht versuchen die Herren Autofahrer ja auch, besonders in dieser Zeit etwas vorsichtiger zu fahren und im Notfall auch für die vielen Vogeleltern, die jetzt von morgens bis abends unterwegs sind, zu bremsen.

Häufig spielen sich am Tierheim Szenen ab, die viele Menschen so niemals mitbekommen und wahrscheinlich auch nicht glauben würden. Gäste und auch Mitarbeiter erleben dabei manchmal eine Achterbahn der Gefühle. Oftmals sind es Katzenhalter (selten aber auch Hundebesitzer), die zu uns kommen, um ihre verschwundene Miez wiederzufinden. Zuerst sind sie dann immer ganz glücklich, wenn wir sie dann tatsächlich bei uns (meist noch in der Quarantänestation) finden und zurückvermitteln können.

Doch dann beginnen für beide Seiten Schock und Ärger: Je nach Aufwand und Dauer des Aufenthaltes bei uns wird eine Gebühr fällig, die die "normale" Vermittlungsgebühr "fremder" Tiere bei uns übersteigen kann. Es ist unfassbar, dass vermeintliche Tierliebhaber hier dann tatsächlich zu feilschen beginnen oder die Tierheimmitarbeiter damit zu erpressen versuchen, dass sie doch dann lieber eine "x-beliebige" Katze aus dem Tierheim mitnehmen könnten, denn dies sei ja billiger.

(c) TASSO.net"Das darf doch nicht wahr sein!" möchte man ausrufen, wenn man die Informationen verfolgt, die seit einigen Monaten schon durch die Medien gehen.

Unseriöse Geschäftemacher treiben die Ausbeutung wehrloser Tiere auf die Spitze und versuchen mit allen Mitteln auf Kosten der Gesundheit und Lebensfreude der Tiere und Menschen Geld zu machen.

Dabei setzen diese Tierquäler auf drei Typen von Käufern:

Arbeit im Tierheim ist sicherlich nicht immer fröhlich und lustig. Und sie erschöpft sich auch beileibe nicht im Streicheln von Fundkatzen und Gassi gehen mit Abgabehunden.