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13. Januar 2013: Lisa ist zur Vermittlung freigegeben!

Mittlerweile ist Lisa zurück im Tierheim. Sie erholt sich prächtig, braucht aber noch Ruhe. Am kommenden Wochenende sollen aber bereits die Fäden gezogen werden und dann kann schon bald über die Freigabe zur Vermittlung nachgedacht werden. Bitte spenden Sie aber trotzdem noch weiter! Auch ein Tierschutzverein muss verantwortlich wirtschaften, und wenn solche unvorhergesehenen Kosten immer zu einem Drittel selbst aufgebracht werden müssen, ist die Tierschutzarbeit nachhaltig gefährdet. Danke.

Die Natur- und Tierschutz-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Osnabrück hat in der letzten Woche vor den Herbstferien durch eine kurzfristig organisierte Spendenaktion 250 Euro für die an einem Tumor erkrankte, ausgesetzte Hündin Lisa gesammelt, um ihre anstehende Operation finanziell zu unterstützen und ihr damit eine erfolgreiche Vermittlung und ein "neues" Leben zu ermöglichen.

Dabei haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen hohen persönlichen, finanziellen und zeitlichen Aufwand betrieben, sondern sich auch beständig weiterentwickelt und ihre sozialen Handlungskompetenzen erweitert:

An einem Montag vor mittlerweile drei Wochen lag eine Benachrichtigungskarte im Tierheimbriefkasten, adressiert an den doofen, langhaarigen "Webmaster2". Er könne sein Paket in der Hauptpost am Hauptbahnhof abholen. Leider waren alle Mitarbeiter hinten bei den Tieren und haben deshalb den Paketzusteller nicht hören können.

Der Webmaster befürchtete schon einen bösen Scherz und wollte die Sendung ablehnen, bis sich die Angelegenheit aufklärte: Eine unserer Internetfreundinnen (Anja P.) hat uns ein großes Spendenpaket bei Zooplus geschnürt und schicken lassen. Und weil sie dort in den anonymen Weiten des Netzes häufig den Namen des 2. Webmasters las, dachte sie, dass er auch dort im Tierheim arbeite...

Jack wird nicht mehr vermittelt. Aufgrund seiner Gefährlichkeitseinstufung sind seine Chancen auf unter Null gesunken, sodass er jetzt als Adoptivkind des Tierheims hier seinen Lebensabend verbringen darf und verwöhnt wird, wo es nur geht.

Für den Rüden Jack wünscht man sich zuverlässige neue Halter oder vielleicht noch besser eine kompetente Einzelperson, die ihn verantwortungsbewusst führen kann. Jack hat eine Gefährlichkeitseinstufung bekommen, weil er einen anderen Hund gebissen hat, und er musste dem bisherigen Halter leider zwangsweise weggenommen werden.