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Zuletzt geändert: 20. Januar 2020, 22:24

Neu zur Vermittlung

Kasper und Pepsi
Das Schicksal mit Kasper und Pepsi hat  es nicht gut gemeint, wenn nicht sogar ganz im Gegenteil. Der junge Pepsi ist positiv auf das feline Coronavirus getestet worden. Er wurde am 04.05.2018 geboren und lebt seitdem bei uns im Tierheim. Pepsi spielt unheimlich gerne mit seinem Freund Kasper, ...
Luna und Marli
Die Geschwister Luna und Marli sind die Schwestern von Pepsi und genau wie er am 04.05.2018 geboren. Marli wurde positiv auf das feline Coronavirus getestet. Lunas Test hingegen war negativ. Sie kuscheln ganz gerne mal mit uns Menschen, wenn sie das nötige Vertrauen zum uns aufgebaut haben. An sich ...
Rudy
Rudy ist der letzte von drei Welpen, die letztes Jahr vom Katzenschutzbund bei einer großen Fangaktion aus einem Rohr gerettet und sofort zu uns gebracht wurden. Seine beiden Geschwister wurden von uns bereits in liebevolle Hände vermittelt. Unser kleiner Rohrkater Rudy ist aber leider noch gar nich...
Toulouse
Der aufgeweckte Kater Toulouse wurde etwa im September 2019 geboren. Er ist sehr liebevoll und verschmust und spielt sehr gerne mit seinen Geschwistern Marie und Duchesse (noch nicht zur Vermittlung freigegeben), kann sich aber auch ganz gut alleine beschäftigen. Am liebsten machen die drei Aristoca...
Misty
Katze Misty kam letztes Jahr mit vier Welpen zu uns. Ihre Welpen hat sie leider verstoßen und diese mussten größtenteils von uns mit der Flasche aufgezogen werden. Obwohl sie gerade mal in 2017 geboren ist, ist Misty vom Charakter her einfach nur komisch. Wer eine ruhige Dekokatze sucht, trifft die ...
Captain Ahab
„Sie haben ungewollt Fische im Garten? Wir haben die Lösung! Captain Ahab holt Ihnen jeden (ungewollten) Fisch aus dem Teich.“ Ja es stimmt, der leicht aufgedrehte Captain Ahab ist immer auf der Suche nach seinem Moby Dick. Er sucht ihn selbst in seinem eigenen Wassernapf. Er sollte deswegen nicht...
Klara
Klara wurde ca. 2010 geboren. Sie muss schon einiges in ihrem Leben erlebt haben, da sie extrem schreckhaft ist. Wenn man sie streicheln möchte, genießt sie es ein paar Sekunden, doch auf einmal schnellt sie zurück und ist völlig entsetzt über das, was sie gerade getan hat. Sie kann auch dann mal au...
Johnny
Johnny wurde im Sommer 2019 geboren und kam als kleiner Wildfang zu uns. Das hat sich aber schnell gelegt, nachdem er gemerkt hat, dass die Hand, die ihn füttert, nur Liebe geben möchte. Nun ist er ein ganz verspielter, liebevoller und verschmuster kleiner Kerl. Da er noch nicht viel in seinem Leben...
Emil
Im Sommer 2019 wurde Emil geboren und kam als verwilderter Halbwüchsiger zu uns. Inzwischen ist Emil ein ganz lieber Kerl geworden und er genießt jede Aufmerksamkeit, die er bekommt. Ab und zu grummelt er noch ein bisschen vor sich hin, wenn man sich zu schnell bewegt oder wenn er die Situation...
Barney
Barney hat ca. im Mai 2019 das Licht der Welt erblickt. Er ist ein absoluter Schatz. Egal ob Hund oder Katze, Barney liebt alles und jeden. Er kuschelt für sein Leben gerne und spielt ohne Ende. Barney sollte in seinem neuen Zuhause unbedingt viel Action erleben dürfen und am besten auch die Möglich...

Für eine Katze bedeutet Freigang die absolute Freiheit. Sie kann ihr Revier erkunden, bekannte und unbekannte Orte, Gerüche und Geräusche erforschen und nach einem langen, abenteuerlichen Tag (oder einer solchen Nacht) ausgelastet wieder zu ihren Menschen zurückkehren. Wer also in einer Gegend ohne stark befahrene, unsichere Straßen und Katzenhasser (auch die gibt es, und sie rüsten leider auf, mit Giftködern oder Luftgewehren) wohnt, der sollte seiner Katze dies bieten.

Wichtige Neuigkeit in diesem Zusammenhang: 

Die Katzenschutzverordnung für Osnabrück wurde am 19.06.2012 beschlossen und tritt bereits zum 01.08.2012 in Kraft!

 Allerdings gibt es da leider auch ein Problem: Zu viele frei laufende Katzen oder heimatlose Streuner sind nicht kastriert! Zu oft hört man auch von Privatpersonen, dass Katzenwelpen doch so niedlich seien. Das sind sie in der Tat! Aber es gibt leider viel zu viele von ihnen! Und die Tierheime quillen über von nicht gewollten Katzenwelpen oder deren erwachsen gewordenen Versionen. Über die Dunkelziffer ertränkter oder ähnlich grausam "entsorgter" Wesen sollte man lieber gar nicht nachdenken.

Deshalb hier ein eindringlicher Appell: Lassen Sie bitte Ihre Katze kastrieren!

Und überzeugen Sie bitte auch Ihre Fr eunde und Bekannten von der Sinnhaftigkeit dieses Anliegens. Nicht nur Katzenwelpen sind süß, auch die erwachsenen Tiere bereiten lebenslange Freude. Und wenn es nun unbedingt Welpen sein müssen: Auch im Tierschutz finden Sie immer wieder Katzenwelpen! Diese brauchen aber besonders in den ersten Monaten viel Pflege und Aufmerksamkeit. Hochrechnungen zu­folge jedenfalls sind über 3 Millionen Katzen in Deutsch­land nicht kas­triert und können sich inklusive der Nach­kom­men immer weiter vermehren. Nicht nur die wilden Streuner, auch die nicht kastrierten Freigänger sorgen leider dafür, dass das unsichtbare Elend der kranken, geschwächten und unter grausamen Bedingungen lebenden Katzen durch eine weitere unkontrollierte Vermehrung immer mehr zunimmt, gerade, wenn uneinsichtige Katzenbesitzer noch immer auf "eigenen" Nachwuchs Wert legen, anstatt Katzen aus dem Tierschutz zu adoptieren. Noch immer hält sich auch das (falsche!) Gerücht, dass es für eine Katze "besser" sei, einmal schwanger gewesen zu sein. Eine Kastration wirkt sich für Kater und Katzen eher positiv aus: ausgeglicheneres Wesen, längeres Leben durch bessere Gesundheit und geringeres Krebsrisiko sowie geringere Geruchs- oder Geräuschbelästigung durch markierende Kater oder rollige Katzen.

In diesem Zusammenhang sei auch auf eine dringend notwendige Kennzeichnung der frei laufenden Katzen (durch Chip oder Tattoo) sowie die Registrierung in einem der kostenlosen Haustierregister hingewiesen, die es möglich macht, eine entlaufene Katze ihrem Halter wieder zuführen zu können.

Die Folgen der unkontrollierten Katzenvermehrung sieht man Jahr für Jahr in den überfüllten Tierheimen und an den schlecht oder gar nicht versorgten Streunern, die oft durch Katzenschnupfen, Katzen-AIDS oder FIP qualvoll zugrunde gehen. Aber auch andere Tierarten, insbesondere Vögel, werden durch die hohe Katzenpopulation nachweislich durch Wilderei geschädigt.

Das muss aber nicht sein! Immer mehr Kommunen wie etwa Paderborn reagieren auf die explodierende Katzenpopulation und die vielfachen negativen Folgen mit der Einführung einer Katzenschutzverordnung und dem Gebot der Kastration. Auch wenn eine Durchsetzung angesichts anderer Rechtsbestimmungen schwierig wird, ist es dennoch ein Schritt in die richtige Richtung, den wir alle unterstützen sollten: durch Sammlung von Unterschriften zur Durchsetzung auch in der eigenen Kommune und Aufklärung uneinsichtiger Katzenhalter. Bitte verschließen Sie nicht die Augen. Kastration von Katzen ist aktiver Tierschutz!

Wichtige Links zu diesem Thema:


Aus zwei Katzen können in 7 Jahren theoretisch über 400.000 Katzen werden!