Ratgeber

gossip birdsAus gegebenem Anlass möchten wir unbedingt darauf hinweisen: Bitte sammeln Sie nicht alle möglichen Jungvögel ein! Sie bewirken damit oft mehr Schaden als Nutzen, denn für die betroffenen Jungvögel wird der Start ins Leben eventuell unnötig verkompliziert. Lt. Bundesnaturschutzgesetz dürfen nur kranke, verletzte oder wirklich hilfsbedürftige Tiere der Natur entnommen werden. Dies ist sicher nicht immer einfach zu entscheiden, also fragen Sie bitte lieber erst nach.

Jungvögel, die noch nicht fliegen können und mehr oder weniger schutzlos umherhüpfen, während ihre Eltern nach Nahrung suchen, machen einen recht hilflosen Eindruck und erwecken vielfach das Mitleid der Menschen. Sie werden aufgehoben und mitgenommen in der Annahme, die Eltern hätten es verlassen.

Vogeleltern kümmern sich jedoch liebevoll um ihren Nachwuchs und würden diesen niemals grundlos im Stich lassen.

Leider werden Kaninchen immer noch viel zu häufig als Anfängertiere angesehen. Ein häufiges Bild ist ein einzelnes Tier in einem winzigen Käfig, mit etwas Trockenfutter und einen Napf Wasser. Ein trauriges Bild.

Denn in Wirklichkeit sind Kaninchen das Gegenteil, sie haben genauso viele Ansprüche und Bedürfnisse wie jedes andere Tier auch.

Sie sind Gruppentiere, müssen deshalb also mindestens zu zweit gehalten werden. Im Zoohandel wird ein völlig falsches Bild vermittelt, mit einem kleinen Stall können die Tiere nicht ihren natürlichen Bewegungsdrang aushoppeln. Sie wollen springen, laufen, hoppeln, Haken schlagen und Männchen machen. Dafür ist ein Stall von mindestens 4qm-6qm für zwei Kaninchen erforderlich. Mindestens.

Lieber Tierfreund,

bei Fundtieren aus dem Stadtgebiet Osnabrück wenden Sie sich außerhalb unserer Öffnungszeiten bitte an die Feuerwehr: Tel. 327 - 5112

Die Feuerwehr wird das Tier in unserer Notaufnahmestation unterbringen und alle weiteren Schritte einleiten.

Bei Fundtieren aus dem Landkreis Osnabrück wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre zuständige Gemeinde.

Dort ist in der Regel ein NOTDIENST für Fundtiere eingerichtet.

Für eine Katze bedeutet Freigang die absolute Freiheit. Sie kann ihr Revier erkunden, bekannte und unbekannte Orte, Gerüche und Geräusche erforschen und nach einem langen, abenteuerlichen Tag (oder einer solchen Nacht) ausgelastet wieder zu ihren Menschen zurückkehren. Wer also in einer Gegend ohne stark befahrene, unsichere Straßen und Katzenhasser (auch die gibt es, und sie rüsten leider auf, mit Giftködern oder Luftgewehren) wohnt, der sollte seiner Katze dies bieten.

Wichtige Neuigkeit in diesem Zusammenhang: 

Die Katzenschutzverordnung für Osnabrück wurde am 19.06.2012 beschlossen und tritt bereits zum 01.08.2012 in Kraft!